Die Bahn äußert sich — und wie!

Die Bahn äußert sich über einen Vorfall, wonach sich scheinbar jemand an einem als rassistisch eingefärbten Tweet eines Mitarbeiters des unternehmens störte. Die Meldung lautet da unter anderem:

„An dieser Stelle möchten wir sagen, dass die Deutsche Bahn generell keine rassistischen Äußerungen oder Handlungen toleriert. Die Mitarbeiter sind im diskriminierungsfreien Umgang mit Fahrgästen geschult und machen in 99,9 Prozent aller Kundenkontakt-Situationen einen großartigen Job. Darüber hinaus engagieren sich die DB-Mitarbeiter und Azubis schon seit 12 Jahren aktiv für Toleranz, Offenheit und Zivilcourage.“

‚to‘ auf bahn.de/…/service-notizen/…

Und jetzt wollen wir das Ganze mal polemisieren. Nein, nicht ich; lassen Sie sich die Aussage mal selbst Stück für Stück durch Ihre Hirnwindungen laufen. Und? Wie kann man jemanden, der einen Mittelstufen-geprägten Schreibstil pflegt, Meldungen zu solchen kritischen Vorfällen verfassen lassen? Das ist doch Fehl am Platz. Da kann man auch gleich Praktikanten vom S*******-Verlag für die SZ über die politischen Motivationen Chinas und Russlands für das Veto in der Syrien-Resolution schreiben lassen. Versteht auch jeder, liest sich nur scheiße.