Klugscheißer: im oder in Urlaub

Unsere Sprache hat so ihre Feinheiten, hier ist eine davon:

Ich bin im Urlaub in der Schweiz.

So kann man es zum Beispiel sagen, wenn man im Moment im Urlaub ist. Am besten gibt man hierbei einen Ort an. Es handelt sich um eine konkrete Angabe.

Nächste Woche bin ich in Urlaub.

Völlig egal, wo ich dann sein werde, ich arbeite nicht. In Urlaub ist eine abstrakte Angabe.

Da es in diesem Kontext keine echte Grammatikregel für die Verwendung der Präposition gibt, haben hier sprachliche Gepflogenheiten Vorrang. Es gibt Unterschiede zwischen Nord und Süd, Ost und West. Ganz ungewöhnlich sagt man es in Österreich: hier fährt man oftmals auf Urlaub.

In diesem Sinne: ‘nen Schönen!