Alternativ

Darf eine Partei, die das Wort “Alternative” im Namen führt überhaupt nach dem Wahlsieg streben? Würde sie gewinnen, so wäre sie ja keine Alternative mehr.

Was für ein Programm muss eine solche Partei haben? “Nicht mehr als 49%”?

Von 2005 bis 2007 gab’s schon mal eine Partei mit “alternativ” im Namen. Da erschütterte die WASG, die “Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit” die sozialdemokratischen Sphären Deutschlands.

Und die Neue? Einschlag bislang nicht wahrnehmbar.

Übereinstimmung!

Überraschendes Ergebnis aus dem Wahl-O-Maten. Genauso überraschend, wie die Begründungen.

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Und die Antworten der PARTEI:

Eltern, deren Kinder nicht in die Kita gehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.

„Eltern, deren Kinder nicht in die Kita gehen, weil sie zu Hause so ein verdammt sexy französisches Au-pair-Mädchen haben, sollten den anderen Eltern den Kita-Platz bezahlen.”

Generelles Tempolimit auf Autobahnen!

„Der Führer würde sich im Grabe herumdrehen!”

Verfassungswidrige Parteien sollen weiterhin verboten werden dürfen.

„Nach der Machtübernahme werden ohnehin sämtliche anderen Parteien von der PARTEI für verfassungswidrig erklärt, da ist es eigentlich totaler Quatsch, sie außerdem noch zu verbieten. Aber sicher ist sicher!”

BAföG soll unabhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt werden.

„Studierende und Auszubildende sollen sich auf ihre Ausbildung konzentrieren und nicht auf die Klage gegen ihre eigenen Eltern. Außerdem wird der Begriff BAföG künftig durch das grammatikalisch korrekte BARföG ersetzt. […]”

Deutschland soll sich für einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union einsetzen.

„Erdogan.”

Mehr davon auf wahl-o-mat.de.